Samstag 4. April 11 Uhr Aegidienkirche
- Ostermarsch 2026 in Hannover -
Ein Aufmarsch der Ideologien
Den Anfang des Zuges sollten Jugendorganisationen bilden. Waren im Vergleich zum Schulstreik dann aber doch eher ältere Leute, aber genauso wie dort ein Sammelsurium aus K-Gruppen, lediglich eine andere Fraktion von denen, nämlich DIDF, SDAJ, AKL, KP, ein Haufen roter Fahnen plus Palästinenserfahne.
Direkt dahinter kam ein Block von der Querdenker-BASIS und danach ein Block vom BSW. Und dann Propaganda für einen Militärverband, die Frauen für Rojava mit Fahnen ihrer YPJ-Miliz. Auf ihrem Transparent stand "Nieder mit den Waffen", mit allen Waffen außer den eigenen.
Unter den 750 Teilnehmern waren auch ein paar Hundert Pazifisten, die nicht zu diesen Organisationen gehörten. Haben sie nicht gemerkt, wem sie da hinterhergelaufen sind? Ist es ihnen egal? Wir brauchen dringend eine neue Friedensbewegung!
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- Lügen für den Frieden 1 -
Beinahe ein Waffenstillstand?
Im November 2023 wurde die Behauptung verbreitet, die Ukraine und Russland hätten im März und April 2022 bei Verhandlungen in Istanbul kurz vor einer Einigung über ein Ende des Krieges gestanden, dies sei dann aber von Boris Johnson und den USA durch die Anweisung an die Ukraine, weiterzukämpfen, verhindert worden.
Aufgebracht hatte das der frühere Generalinspektor der Bundeswehr Harald Kujat und es wurde begierig aufgegriffen von Alice Schwarzer und ihrer Zeitschrift Emma und von Sahra Wagenknecht und im Gefolge von etlichen Gruppen der Friedensbewegung, unter anderem auch vom Friedensbüro Hannover.
Der Krieg mit einigen Hunderttausend Toten sei somit überflüssig gewesen und werde nur deshalb geführt, weil der Westen Schuld daran ist, so lautet die Botschaft.
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- Ernstfall für die Kriegsdienstverweigerung -
Stell dir vor, wir werden angegriffen und keiner geht hin?
Die Vorstellung, Kriege durch eine Verweigerungshandlung verhindern zu können, gab es bereits in der Antike. In dem Theaterstück "Lysistrata" von Aristophanes gelang es Frauen durch den Entzug von Sex, ihre Männer zu einer Beendigung der ständigen Kriege zwischen Athen und Sparta zu zwingen.
Im Mittelalter sicherten Herrscher ihre Macht durch Söldnerarmeen, die auf Dauer aber zu undiszipliniert und zu teuer waren. Ab dem 17. Jahrhundert wurden deshalb stehende Heere aufgebaut und dafür junge Männer aus der Bevölkerung zwangsrekrutiert. Die Betroffenen versuchten dann fantasiereich unterzutauchen, bis der Anwerbetrupp des Königs weitergezogen war. Die Redensart "über die Wupper gehen" soll darin ihren Ursprung haben.
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*** Achtung, die DSEI in Hannover wurde auf den 9.-12. März 2027 verschoben ***
- Keine gute IDEE -
Neuauflage einer Militärmesse in Hannover
Geplant ist eine Ausstellung moderner militärischer Ausrüstung mit dem Namen Defence Security Equipment International Germany (DSEI), die alle zwei Jahre auf dem Messegelände in Hannover stattfinden soll. Der Start ist für den 19. - 27. Januar 2027 geplant. Genug Zeit, um unseren Widerstand vorzubereiten. Da lohnt sich ein Blick auf die Vorgeschichte, damit frühere Fehler nicht wiederholt werden.
Den Versuch, eine Militärmesse in Hannover zu etablieren, hatte es bereits 1982 gegeben. Die International Defence Electronics Exposition (IDEE) war zuvor durch Proteste aus Wiesbaden vertrieben worden und sollte daraufhin in Hannover eine neue Bleibe finden.
Wir hatten in der Friedensbewegung frühzeitig davon erfahren und trafen uns mit Friedensbüro, DFG-VK, Graswurzelgruppe und anderen Organisationen aus dem Kreis der Friedensbewegung regelmäßig, um die möglichen Aktionen zu besprechen und vorzubereiten.
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3. Februar 1947 - 23. Januar 2024 - RIP
- Melanie Anne Safka Schekeryk -
Summer of Love
Melanie hatte ihre Karriere als Folksängerin Mitte der 1960er in Clubs in Greenwich Village in New York begonnen. Etwas mehr Bekanntheit erreichte sie zunächst in Europa, noch außerhalb der Hitparaden, durch Songs wie "Beautiful People" und Auftritte in der damaligen Kultjugendsendung Beatclub.
Der große Durchbruch für Melanie kam dann durch Woodstock mit ihren Songs "Lay Down", "Candles in the Rain", "Peace Will Come" und danach "What Have They Done To My Song Ma", der "Nickel Song" und ihre Version von "Ruby Tuesday" von den Rolling Stones.
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- The Fugs -
Song for Emma Goldman
Die Fugs sind 1964 als Anarcho-Folkband von Ed Sanders und Tuli Kupferberg gegründet worden. Sie haben aktiv an den Bewegungen von Beatniks, Hippies und Yippies teilgenommen. Nachdem das alles zusammengebrochen war, veröffentlichten sie nur noch gelegentlich neue Alben, aber immer noch mit treffenden Kommentaren zum politischen Zeitgeschehen. Hinzu kamen Songs zur Selbstreflektion, was wir einmal gewollt hatten und was daraus geworden ist.
Einige ihrer Songtitel lauten: "Kill For Peace", "Yodeling Yippie", "Tune In, Turn On, Drop Out", "Hare Krishna", "Slum Goddess", "Dreams of Sexual Perfection", "No More Slavery", "Ban The Bomb", "CIA Man", "Backward Yewish Soldiers", "Cave 64", "Einstein Never Wore Socks", "Summer of Love", "Woodstock Nation" und etliche mehr.
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- Bobby McGee -
Tip Your Waitress
Moment mal, den Namen kennen wir doch? Ja, "Bobby McGee" ist ein Song von Kris Kristofferson und Janis Joplin. Dort ging es im Original aber um eine Bobby McKee, Sekretärin des Songschreibers Boudleaux Bryant. In diesem Fall handelt es sich um eine Sängerin, die den Songtitel als Bühnennamen für ihre Auftritte übernommen hat. Wenig ist über sie überliefert worden. Smithsonian Folkways hat von ihr 1981 das Album "Bread and Raises" veröffentlicht. Im Begleittext wird aufgezählt, dass: "Bobby MCGee die Musik arbeitender Frauen und andere sozialkritische Songs bei Gewerkschaftstreffen und Versammlungen, in Hochschulen und Universitäten, Folk Clubs und Folk Festivals und bei Demonstrationen für die Frauenbewegung, Farmarbeiter und andere gute Zwecke vorgetragen hat."
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- The Barbarians -
Are You a Boy or Are You a Girl?
Die Veränderungen der Geschlechterrollen und ein neudefiniertes Selbstbewusstsein hatten sich seit den 1950ern auch in der zunehmend für Teenager produzierten populären Musik gezeigt. Für die Frauen gab es "W.O.M.A.N." von Etta James, "You Don't Own Me" von Lesley Gore und "The Pill" von Loretta Lynn. Bei den Männern entsprachen dem Songs wie "Ich bin ein Mann" von Ted Herold, "I'm Not Like Everybody Else" von den Kinks und "Take Me For What I'm Worth" von den Searchers, geschrieben von P.F. Sloan von den Grassroots. Für Homosexuelle existierten in der damaligen Illegalität halbwegs direkte Botschaften in "A Taste of Honey" aus dem gleichnamigen Musical und "You've Got To Hide Your Love Away" von den Beatles.
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